Nach einem dreitägigen Streik: Streikkundgebung der Charité CFM:

  • Gegen das erneute Outsourcing bei der Charité CFM!
  • Für das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung und Streik!
  • Für die Wiederbeschäftigung an ihrem regulären Arbeitsplatz der von ihrem Arbeitsplatz weggesperrten Kolleg*innen der Charité CFM
  • Für TVöD für ALLE!  Und wenn wir ALLE sagen, meinen wir ALLE.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

eindrucksvoll war die Streikversammlung der Kolleg*innen auf dem Invalidenplatz. ver.di Fachbereichsleiterin Meike Jäger und der Gewerkschaftssekretär Marco Pavlik stellten in ihren Beiträgen dar, wie die Geschäftsführung der Charité CFM versucht Angst zu schüren. Sie betonten, dass ver.di sich nicht das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung und Streik nehmen lassen werden. Die Vorsitzende der ver.di – Charité Betriebsgruppe erklärte die Solidarität der Charité Beschäftigten und sagte ihre Unterstützung zu.

Wir brauchen ein Eingreifen der Eigentümer, der politisch Verantwortlichen, des Berliner Senats. Katina Schubert, Vorsitzende der Berliner Linkspartei erklärte entsprechende Initiativen zu ergreifen, wie auch der Bundesvorsitzende der GRÜNEN, Robert Habeck.

Auf der anschließenden Streikversammlung wurde die Situation diskutiert und entschieden:

Fortsetzung des Streiks bis Mittwoch, den 26.8.2020 und Protestmarsch zum Roten Rathaus am Mittwoch, den 26.8.2020; Treffpunkt: 9:00 Uhr Elfenbeinturm Charité Platz 1

Jetzt muss das Land Berlin, der Senat handeln!

Der Eigentümer der Charité / CFM, das Land Berlin, vertreten durch den Berliner Senat muss sofort intervenieren und die Rücknahme dieser Ausgründungen der Arbeiten veranlassen, die Beschäftigungsverhältnisse der betroffenen Kolleg*innen garantieren, sowie den Stopp der Angriffe auf die gewerkschaftlichen Rechte anweisen.

Die von ihrem Arbeitsplatz weggesperrten Kolleg*innen der Charité / CFM, deren Stellen von fremden Werkvertragsbeschäftigten besetzt wurden, sind wieder an ihrem regulären Arbeitsplatz zu beschäftigen.

Außerdem handelt die Geschäftsführung voll und ganz gegen die politische Beschlusslage der Koalition, die den „vollständigen Verzicht auf konzernfremde Aufgabenauslagerungen oder Drittdienstleistungen“ vorsieht, weitere Ausgliederung und Ausgründung „einzig und allein mit dem Ziel, sich aus Tarifbindungen zu lösen, Lohnkosten erneut zu drücken, unterbindet“, sowie einen Tarifvertrag, der an den TVöD heranführt. Dafür wurde auch die Charité / CFM zu 100% in öffentliche Hand zurückgeführt.

Keiner kann akzeptieren, dass ein Tarifvertrag nur für einen Teil der Belegschaft gilt und ein anderer Teil arbeitslos wird.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s