Protestmarsch zum Senat

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der Demonstrationszug von mehreren Hundert Mitarbeiter*innen

der Charité / CFM von der Charité Mitte zum Roten Rathaus war eindrucksvoll. Trotz regnerischem und stürmischem Windes ließen sich die Kolleg*innen nicht abhalten, vom Eigentümer, dem Land Berlin, die Erfüllung der Forderungen zu verlangen:

  • Gegen das erneute Outsourcing bei der Charité CFM!
  • Für das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung und Streik!
  • Für die Wiederbeschäftigung der von ihrem Arbeitsplatz weggesperrten Kolleg*innen der Charité / CFM an ihrem regulären Arbeitsplatz!
  • Für TVöD für ALLE!  Und wenn wir ALLE sagen, meinen wir ALLE

Staatssekretär Krach sprach im Namen des Senats zu den Kolleg*innen und empfing dann eine Delegation, bestehend aus dem zuständigen ver.di Gewerkschaftssekretär, Marco Pavlik, Vertretern der Tarifkommission und aus von ihrem Arbeitsplatz weggesperrten Kolleg*innen der Charité / CFM, deren Stellen von fremden Werkvertragsbeschäftigten besetzt wurden.

Staatssekretär Krach versicherte gegenüber der Delegation,

  • dass der Senat das Recht auf unabhängige gewerkschaftliche Organisierung und Streik respektiere. Jeder Arbeitnehmer, jede Arbeitnehmerin hat das Recht, sich für seine / ihre Interessen gewerkschaftlich zu organisieren. Das gilt selbstverständlich auch für die Mitarbeiter der Charité / CFM.
  • Entsprechend seien auch die weggesperrten Kolleg*innen, die durch Werkverträge oder outgesourcte Kolleg*innen ersetzt wurden, wieder an ihrem regulären Arbeitsplatz zu beschäftigen.
  • An der politischen Beschlusslage des Senats habe sich nichts geändert. So seien weitere Ausgliederungen von Aufgaben nicht vorgesehen. Das politische Ziel sei ein Tarifvertrag, der an den TVöD heranführt.

Bei so viel Einigkeit, bleibt die Frage, wann die Forderungen der Kolleg*innen der Charité / CFM umgesetzt werden.

Bisher handelt nur die Geschäftsführung. Sie bedroht die Kolleg*innen. Das Outsourcing ist sofort zurück zu nehmen.

Das sofortige Handeln des Senats ist gefragt!

Deshalb beschloss die die anschließende Streikversammlung einstimmig:

Fortsetzung des Streiks bis Dienstag, den 1.9.2020

Solidarität ist gefragt:

Mahnwache, 24 Stunden rund um die Uhr vor dem Virchowklinikum

am U Bahnhof Amrumer Str.

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