Broschüre „Der Kampf für mehr Personal und TVöD für alle bei Vivantes und Charité in Berlin“ erschienen

Der Politische Arbeitskreis Gesundheit Berlin hat eine Broschüre veröffentlicht zur Bilanz und zu den Erfahrungen einer ungewöhnlichen gewerkschaftlichen und politischen Mobilisierung im Gesundheitswesen, die im letzten Jahr in Berlin stattgefunden hat.

Titel: „Der Kampf für mehr Personal und TVöD für alle bei Vivantes und Charité in Berlin“

Die PDF-Datei der Broschüre kann hier aufgerufen und herunterladen werden (Größe 1,9 MB):

Die Broschüre umfasst 40 Seiten und ist entstanden in Zusammenarbeit mit der Berliner Redaktion der Zeitschrift „Soziale Politik & Demokratie“.

Im Zentrum steht der gemeinsame gewerkschaftliche Kampf bei Vivantes und Charité einschließlich der Vivantes Tochtergesellschaften, der vor allem in den Monaten Mai bis Oktober 2021 eskaliert ist.

Diese Mobilisierung hat aber auch eine Vorgeschichte, auf die in Beiträgen eingegangen wird: der erfolgreiche Kampf für die Rückführung der Therapeut*innen von Vivantes und Charité und die Tarifkämpfe bei der VSG und zuletzt bei der CFM, die wichtige Schritte raus aus dem Niedriglohn in Richtung TVöD waren.

Zum Inhalt gehören auch Beiträge zu den Plänen „Gesundheitsstadt 2030“, einer Mega-Fusion von Charité und Vivantes, in der wir eine Öffnung für die Privatisierung sehen.

Schließlich behandelt die Broschüre die alarmierenden Angriffe auf das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung und das Streikrecht in den vergangenen Auseinandersetzung ein.

Der Politische Arbeitskreis Gesundheit hofft mit der Veröffentlichung zur Diskussion der Erfahrungen beizutragen und freut sich auf eure Diskussionsbeiträge.