Sofortigen Stopp der Stationsverlagerungen aus dem Wenckebach-Klinikum!

Die Gesundheitsversorgung in Berlin ist bedroht. Es liegt in der Verantwortung von Senat und Gesundheitssenatorin sofort einzugreifen für den

Sofortigen Stopp der Stationsverlagerungen aus dem Wenckebach-Klinikum!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Bürgerinnen, lieber Bürger,

am 10.3. fand eine gemeinsame Diskussion zur Situation am Wenckenbach-Krankenhaus statt. Vertreter des Politischen Arbeitskreises Gesundheit trafen sich mit der ver.di Betriebsgruppe, der Petition „Rettet das Wenckebach-Klinikum-Tempelhof, und dem des „Bündnis Klinikrettung: Initiative gegen Krankenhausschließungen“, sowie Mitgliedern der SPD und der Linken.

Beschlossen wurde

  • eine gemeinsame Initiative „WENCKEBACH-KRANKENHAUS MUSS BLEIBEN!“;
  • eine Kundgebung am 25.03.2021 um 14:30 Uhr vor dem Wenckebachklinikum, Wenckebachstr. 23, 12099 Berlin (U-Bahn Kaiserin-Augusta-Straße, Bus 170, 184, M46)
  • Die Hauptforderung: Sofortiger STOPP der Verlagerung der Stationen und Bereiche aus dem Wenckebach-Klinikum ins Auguste-Viktoria-Klinikum!

Wenn nicht sofort die Umsetzung der Pläne gestoppt werden, dann wird eine funktionierende Klinik zusammenbrechen. Die Stationen und Bereiche im Wenckebach-Klinikum sind miteinander verzahnt und voneinander abhängig. Teilverlagerungen zerstören eine funktionierende Klinik. Erste Kündigungen von Mitarbeiter*innen, das Auseinanderreißen von Teams… sind die Folge.

Auch das Auguste- Viktoria-Klinikum (AVK) ist bedroht und nicht vorbereitet auf die Verlagerungen, die Rettungsstelle des AVK ist jetzt schon immer überfüllt.

Mitten in der Pandemie ein gut funktionierendes Krankenhaus

dem Verfall und der Schließung preiszugeben, ist einfach nur unverantwortlich.

Am 10.3.2021 stellte die Geschäftsführung von Vivantes der Presse ihr Konzept für das Jahr 2030 vor.

Ausdrücklich wird die Schließung des Wenckebach-Klinikums als bettenführendes Krankenhaus bestätigt: „2020 begann durch die ersten Stationsumzüge an das Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum die Umsetzung des Zukunftskonzepts „Gesundheitscampus Wenckebach.“ Begründet wird der „Umzug“ des WBK in das AVK damit dass es durch „ein innovatives ambulantes Versorgungszentrum für Prävention, integrative Versorgung und seelische Gesundheit abgelöst“ werden soll.

Das ist die vornehme und beschönigende Umschreibung für die Schließung!

Und nicht nur das: Sie verschweigen nicht, dass das nur der Anfang ist und weitere Einrichtungen folgen werden. Gestützt auf die Bertelsmann Studie, die die Schließung von mehr als die Hälfte der Krankenhäuser (von 1400 auf unter 600 Krankenhäuser) fordert, schreibt die Vivantes Geschäftsführung, dass sich die Zahl „aller Berliner Klinikstandorte“ bis 2030 reduzieren wird.

Die Schließung des Wenckebach-Klinikums soll erst der Anfang sein… weitere Schließungen sollen folgen!

Deshalb müssen Senat und Gesundheitssenatorin

  • im Namen und Interesse der Bürger*innen
  • im Interesse einer gesicherten Gesundheitsversorgung für alle in Berlin

sofort die Vivantes Geschäftsführung und das Kliniksterben stoppen.

Eine gesicherte Gesundheitsversorgung in Berlin braucht

  • endlich mehr Personal,
  • ausreichende Investitionen und eine
  • Rückführung aller ausgegliederten Betriebe,
  • finanziert durch den öffentlichen Haushalt.

Das ist die Verantwortung des Senats!

Unterstützt die Kundgebung

Initiative WENCKEBACH-KRANKENHAUS MUSS BLEIBEN!

Sofortiger STOPP der Verlagerung der Stationen und Bereiche aus dem Wenckebach-Klinikum ins Auguste-Viktoria-Klinikum!

Kundgebung am 25.03.2021 um 14:30 Uhr

vor dem Wenckebachklinikum,  Wenckebachstr. 23, 12099 Berlin U-Bahn Kaiserin-Augusta-Straße      Bus 170, 184, M46

Abstandsregeln müssen eingehalten und med. Masken getragen werden.

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